Ehrenmitglieder

Für herausragende sportliche Leistungen und langjährige verdienstvolle Tätigkeit zum Wohle des Vereines ehrt der SV Glienicke regelmäßig Mitglieder, Mannschaften und Abteilungen. Die höchste Auszeichnung ist die Ehrenmitgliedschaft. Sie wird an Einzelpersonen in Würdigung herausragender Verdienste um die Entwicklung und Förderung des Vereins verliehen. Näheres regelt die Ehrenordnung des Vereins vom 10. November 2009.

 

Rosemarie Haese  (2019)

Rosemarie Haese ist seit über 50 Jahren Mitglied des SV. Während dieser Zeit hat sie eine Vielzahl von Aufgaben als Leitungsmitglied und Übungsleiterin in der Abteilung Frauen-turnen/Gymnastik übernommen. Sie hat durch zuverlässige Arbeit, durch ihre Aktivitäten, Ideen und Vorschläge unsere Abteilung wie auch das Gesamtbild des SV mit geprägt. Mit viel Verantwortungsgefühl hat sie sich für den Erhalt des Sportvereins in schwierigen Tagen eingesetzt. Bis heute ist sie besonders darum bemüht neue Mitglieder für den gesamten SV zu werben und zu halten. Sie ist jemand, der nach vorne schaut, beschlossene Aufgaben ernst nimmt und sich mit ganzer Kraft für deren Erfüllung einsetzt und selbst häufig die Verantwortung für deren Durchführung übernimmt.

Rosemarie Haese turnte bereits in den Jahren 1955/1956 und dann wieder ab 1959 unter der Leitung von Paul Wollenberg in der damaligen Sektion Turnen. 1968 wurde sie Mitglied der Turnsektion des SV und legte 1971 die Übungsleiterprüfung Stufe I ab und qualifizierte sich in Abständen weiter. Bis Dezember 2018, also fast fünf Jahrzehnte, war sie als ehrenamtliche Übungsleiterin tätig. Sie trug durch die Einbeziehung von Musik und den verschiedensten Sportgeräten zu vielseitig gestalteten  Übungsstunden bei. Sie hat nicht nur selbst wiederholt die Bedingungen für das Sportabzeichen in Gold erfüllt, sondern sich an deren Abnahme in der Abteilung und dem SV beteiligt, nachdem sie sich auch dafür in den siebziger Jahren qualifiziert hatte.

Seit 1971 ist sie Mitglied der Sektions-/Abteilungsleitung. Von 1987-1997 war sie Stellvertreter in der Sektionsleitung und seit 1997 bis zum heutigen Tage ist sie Schriftführerin. Von 1996 bis 2018 erstellt und führt sie eigenständig in Absprache mit der Abteilungsleitung etwa 6-10 Mitgliederinformationen pro Jahr. Seitdem führte sie die Mitglieder-, Anwesenheits- und Jubiläumslisten unserer Abteilung. Außerdem führte sie auch die halbjährlich wechselnden Listen, Informationen und Anmeldungen unseres Eltern-Kind-Kurses (oft 60 Kinder und mehr). Bis 2018 schrieb sie die Übungsleiterpläne, die gut durchdacht und für ein vielseitiges Angebot standen. Seit 1999 gestaltet sie in vielfältigster Weise die Abteilungsnachrichten in den Schaukästen und jetzt im Internet. Wer sportorganisatorische Arbeit kennt, weiß ihre sachkundigen Protokolle zu schätzen und ihre Hartnäckigkeit, mit der sie auf die Erfüllung aller Aufgaben drängt, ob in der Abteilung oder im SV.

Nachdem sie oft Vorstandsaufgaben unseres SV unterstützt hatte, wurde sie 1996 zur Vorsitzenden des Ehren- und Beschwerde-Ausschusses gewählt, wo sie ihre Erfahrungen und Kenntnis des SV und des Ortes gut einbringt und Rückstände auf diesem Gebiet sachkundig aufholen hilft. 2003 gab sie das Amt ab. Für unsere Abteilung erstellt sie, in Absprache, bis heute die Anträge auf Ehrungen.

Eine außerordentlich umfangreiche und komplizierte Aufgabe hatte sie im Festkomitee zur Vorbereitung des 50. Jahrestages unseres SV übernommen. Die Aufarbeitung der Geschichte des SV und die Vorbereitung einer Festschrift des SV zum Jubiläum lag mitverantwortlich in ihrer Hand. Hier setzte sie ihre beruflichen Erfahrungen und Kenntnisse und ihre Ortskunde voll ein. Auch 10 und 20 Jahre später beteiligte sie sich federführend an der Weiterführung der Chronik.

Seit 21 Jahren ist Rosemarie Haese außerdem Übungsleiter beim Seniorenturnen. Beim Eltern-Kind-Kurs springt sie bis heute ein, wenn organisatorische Hilfe zu den Trainingszeiten notwendig ist.

Als herausragende Auszeichnungen erhielt Rosemarie Haese 1999 die Ehrennadel des LSB in Silber und 2010 die Ehrennadel des LSB in Gold.

In ihrem Mitdenken bei allen zur Beratung stehenden Aufgaben und mit ihren kritischen Anregungen ist sie für ihre Abteilung und damit auch für den Vorstand und eine unentbehrliche Stütze. Am 17.08.2019 wurde Rosemarie Haese, im Rahmen unserer 70 Jahr Feier mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.

Im Rahmen der 70 Jahr Feier des SV Glienicke/Nordbahn wurde Rosemarie Haese

   am 17. August 2019 mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.


Hans Glyz  (2017)

Hans Glyz, geboren am 29.08.1937, war schon sehr früh sportlich aktiv. Er spielte u.a. Fußball und widmete sich zudem dem Kegelsport. 1961 trat er der BSG Einheit Glienicke /Nordbahn bei und, nachdem er schon zuvor in anderen Vereinen den Kegelsport ausgeübt hat, überzeugte durch sein sportliches Talent und die gezeigten Leistungen. Somit wurde er alsbald in der ersten Männermannschaft der Abteilung Kegeln eingesetzt und blieb bis 2014 (!) ständiges Mitglied dieser Mannschaft. Dies ist angesichts der Tatsache, dass die erste Männermannschaft regelmäßig auf Landesebene, damit in einem Bereich, wo unbestreitbar schon sehr gute sportliche Qualität gefordert wird, und seines bis dahin schon erreichten Alters eine herausragende Leistung. An Hans Glyz kam dann doch keiner vorbei, so dass in der Kegelabteilung der Spruch verbreitet ist „ der Hans, der kann’s“.

Man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass Hans Glyz zu den erfolgreichsten Sportlern des SV Glienicke/Nordbahn gehört, wenn er nicht sogar der Erfolgreichste ist. Glienicke/Nordbahn, der SV Glienicke/Nordbahn, vormals die BSG Einheit Glienicke sind nicht zuletzt durch Hans Glyz in Bereich des Bohlekegelns landesweit bekannt, nicht nur im Kreis Oberhavel oder im Land Brandenburg. Unzählige Erfolge säumen seinen Weg, ob mit den Vereinsmannschaften schon zu DDR-Zeiten als auch zur jetzigen Zeit, sowohl Bezirksmeisterschaften mit der BSG Einheit Glienicke als auch Teilnahmen mit den Auswahlmannschaften des Kreises Oberhavel bis in die jüngste Vergangenheit. Beispielhaft seien nur erwähnt die mehrfachen Teilnahmen an den Deutschen Meisterschaften im Einzel sowie mit der Mannschaft des KSV Oberhavel. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass er bei den Kreismeisterschaften fast ein Abo auf den Sieg hatte und danach sich bei Landes-und Regionalmeisterschaften im Einzel als auch in der Mannschaft auch durchzusetzen wusste, beispielsweise im Einzel 1997 als Landesmeister oder der 3. Platz 2007, da war er schon 70 Jahre alt als auch in der Mannschaft, bspw. Landesmeister 2004, 2.Plätze 2001, 2003, 2006 sowie einem 3. Platz 2002 . Wenn man jetzt noch die weiteren vielen vorderen Platzierungen im Jahrestakt sowohl im Einzel (z.B. 4. Plätze 2014 und 2015 bei den LM des Landes Brandenburg) als auch in der Mannschaft mit aufzählen würde, dann bekommt man eine Ahnung davon, warum Hans Glyz noch immer, mit 80 Jahren, zu den ständigen Wettkampfkeglern der Abteilung Kegeln gehört. Man reißt sich immer noch um ihn und er selber würde am liebsten, wie früher, 200 Wurf am Stück im Wettkampf spielen. Und das kann er auch noch, wenn er wollte. Und da macht er noch so manch jungem Hüpfer etwas vor.

Hans Glyz hat zudem aktiv am Aufbau der 4-Bahnen-Anlage von 1975-1979 mitgewirkt. Er ist zuverlässig und immer bereit, für die Mannschaften des SV und den Verein sein Können in die Waagschale zu werfen. Der Kegelsport bedeutet ihm alles, dafür nimmt er auch entsprechende Wege auf sich, ob für die Fahrten zu den jeweiligen Meisterschaften oder im Wettkampfbetrieb. Als die Position des Mannschaftsleiters der 1.Mannschaft vakant war, übernahm er deren Leitung, von 1980er Jahren bis 2004.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des SV Glienicke/Nordbahn e.V.  am 29.11.2017
wurde Hans Glyz (2.v.l.) für sein sportliches Lebenswerk und sein Engagement für den SV Glienicke/Nordbahn e.V. mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.

Joachim Gonther (2013)

Im Oktober 1943 geboren, wuchs Joachim Gonther in Oranienburg auf. Mit 12 Jahren wurde er Mitglied im Deutschen Turn- und Sportbund (DTSB). Auch während seiner Zeit beim Militär war er – als Fußballer im Armeesportklub – sportlich aktiv. Nach Wehrdienst und Hochzeit landete Joachim Gonther in Glienicke, wo er am 1. Juni 1968 der BSG Einheit Glienicke beitrat und sich schnell einen Stammplatz in der 1. Mannschaft der Sektion Kegeln erspielte. Beim Neubau der Kegelbahn zwischen 1975 und 1980 gehörte "Jo" zu den aktiven Helfern, wofür er 1979 mit der Ehrennadel des DTSB Stufe III ausgezeichnet wurde. Eine weitere Auszeichnung erhielt Joachim Gonther 1981 mit dem Leistungsabzeichen des Deutschen Keglerverbands (DKV) in Silber für seine sportlichen Leistungen.

Anfang der 80er Jahre übernahm Joachim Gonther Verantwortung für die Jugendarbeit im Vorstand des Gesamtvereins, ohne jedoch Vorstandsmitglied zu sein. Am 22. Oktober 1983 wählten die Mitglieder ihn zum Vorsitzenden der BSG. Mit der Wendezeit, die einen spürbaren Mitgliederschwund zur Folge hatte, wurde aus der Betriebssportgemeinschaft der SV Glienicke/Nordbahn. Leider war der Vorstand kaum mehr aktiv. Jo Gonther erledigte alleine die notwendigen organisatorischen Arbeiten, um die Gemeinnützigkeit und finanzielle Förderung zu sichern – und hielt damit den Verein am Leben. 1996 konnte die Arbeit mit einem neuen Vorstand wieder auf mehrere Schultern verteilt werden, auf eigenen Wunsch gab Joachim Gonther den Vorsitz jedoch ab.

Von 2000 bis 2010 unterstützte Joachim Gonther den Vereinsvorstand erneut, diesmal als Kassenwart. Auch für die Kegelabteilung fand er wieder Zeit und spielt heute aktiv in der Seniorenmannschaft ABC, die als neue Kreisligamannschaft gebildet wurde.

Für seine für den Verein geleistete herausragende Arbeit erhielt Joachim Gonther (Foto: rechts) auf der Mitgliederversammlung am 27. November 2013 die Ehrenmitgliedschaft im SV Glienicke aus den Händen der Vereinsvorsitzenden Sabine Krüger und Versammlungsleiter und Freund Rainer "Bubi" Meier.

 

Rainer Meier (2011)

Rainer Meier, Jahrgang 1946, ist seit dem 1. Januar 1961 Mitglied im SV Glienicke/Nordbahn (ehemals BSG Einheit Glienicke), Abteilung Kegeln. Schon als Schüler kam er mit dem Kegelsport in Kontakt, da sein Vater in der Kegelabteilung leitende Funktionen inne hatte und Rainer als „Kegeljunge“ mithalf, die Kegel der damals noch nicht automatisierten Anlagen aufzustellen. Im Jahre 1961 trat er dann schließlich gemeinsam mit vielen Gleichaltrigen dem Sportverein als Mitglied der Kegelabteilung bei.

In den Folgejahren kegelte er regelmäßig in den Männermannschaften und half bei der Organisation in der Kegelabteilung mit, sei es im Rahmen von gesellschaftlichen Höhepunkten (Blütenfeste der Kegler) oder beim Aufbau einer neuen Vier-Bahnen-Kegelanlage in den Jahren 1974-1979.

Nach der Wende  übernahm Rainer Meier von 2001 bis 2006 den Vorsitz der Kegelabteilung. Hier überzeugte er durch unermüdlichen Einsatz und Umsicht, insbesondere auch angesichts der Tatsache, dass durch Planungen der Gemeinde die Kegelbahnanlage einem Seniorenpflegeheim weichen sollte. Als er den Vorsitz der Abteilung abgab, hatte er weiterhin im Rahmen von Gesprächen mit der Gemeindeverwaltung Anteil daran, dass eine neue Kegelbahnanlage in Glienicke errichtet wurde. Darüber hinaus war er von 1996 bis 2010 Mitglied im Vereinsvorstand, die letzten beiden Jahre als stellvertretender Vorsitzender.

Rainer Meier ist weiterhin Mannschaftsleiter einer der Männermannschaften der Abteilung Kegeln und leitet regelmäßig die Mitgliederversammlungen des Gesamtvereins. „Bobsche“ oder „Bubi“, wie er von allen genannt wird, ist im gesamten Verein und auch bei den Sportskameraden aus anderen Vereinen bekannt und beliebt. Bubi Meier steht mit Rat und Tat zur Seite und überzeugt mit seinem Kampf- und Sportsgeist.

Für seine jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit in der Abteilung Kegeln, die maßgebliche Unterstützung beim Bau der neuen Glienicker Kegelbahnanlage, seine Tätigkeit als Vereinsvorstand und seine bis heute andauernde Unterstützung im Verein wurde Rainer Meier am 23. November 2011 mit der Ehrenmitgliedschaft im SV Glienicke ausgezeichnet.

 

Renate Hertzfeldt (2010)

Die sportlichen Aktivitäten von Renate Hertzfeldt (geb. 1935) reichen bis in ihre Studienzeit zurück. Seit 1960 nahm sie am Frauenturnen in unserem Verein teil, obwohl sie erst am 01. Juni 1964 Mitglied in der BSG "Einheit" Glienicke/Nordbahn wurde. Ebenfalls ab 1960 wirkte sie, neben Paul Wollenberg, beim Turnen als Übungsleiterin und Organisatorin mit. 1970 wurde Renate Hertzfeldt zur Sektionsleiterin Turnen gewählt. Unter ihrer Leitung entstand eine arbeitsfähige und aktive Sektionsleitung. 1980 gab sie die Leitung ab, blieb aber bis zum März 1997 stellvertretendes und aktives Mitglied in der Sektions- bzw. Abteilungsleitung. Insgesamt arbeitete sie somit 27 Jahre in der Abteilungsleitung.

Renate Herzfeldt war auch beim Waldlauf aktiv. Zu Anfang waren es volkssportliche Aktivitäten außerhalb des Vereins, dann innerhalb der Sektion Waldlauf der damaligen BSG. Als Mitglied des Waldlaufkommitees war sie ab 1970 etwa zehn Jahre für den Stützpunkt Glienicke-West und für die Durchführung der Gymnastik am Stützpunkt verantwortlich. Der Stützpunkt löste sich auf, als die Strecke gesperrt und dort gebaut wurde. Das Waldlaufkomitee erhielt 1972 die "Medaille für Verdienste um den olympischen Alltag".

1971 erwarb Renate Hertzfeldt den Übungsleiterausweis Stufe I für Gymnastik. Sie erweiterte ihr Wissen ständig und begeisterte weitere Sportfreundinnen für die Übungsleitertätigkeit, so dass in den 80er Jahren bis zu acht Übungsleiterinnen für ein abwechslungsreiches Programm qualifiziert wurden. Ob Sportfest oder Sportabzeichen - sie nahm nicht nur jede Gelegenheit wahr, zum Sporttreiben zu ermuntern, sondern half jederzeit bei vielen organisatorischen Problemen im Verein.

1976 entstand mit ihrer Unterstützung eine Männer-Gruppe mit einer separaten Übungszeit. Ein Übungsleiter konnte ausgebildet werden, der die interessierten Kinder und Jugendlichen bis 1982 einmal wöchentlich trainierte.

Von 1996 bis 2000 war Renate Hertzfeldt Vorsitzende des SV Glienicke/Nordbahn e.V. Damit gehörte sie zu denjenigen, die für einen arbeitsfähigen Vereinsvorstand sorgten. In ihre Amtszeit fielen auch Planung und Bau der Dreifeldhalle. Von 1993 bis 1998 war sie gewählte Gemeindevertreterin und konnte in dieser Funktion unseren Verein aktiv unterstützen. Sie brachte die Wünsche und Vorstellungen der Glienicker Sportler in den Hallenneubau ein. Die Eröffnung im Jahre 1999 fiel ins Jahr des 50jährigen Bestehens unseres SV und wir alle sind heute die Nutznießer dieser Dreifeldsporthalle. Durch die größeren und verbesserten räumlichen Kapazitäten erweiterte sich auch unser Verein um die Abteilungen Fußball (1997), Tischtennis (1999), Badminton (1999) und Sportschießen (2000).

1997 organisierte Renate Hertzfeldt Übungsleiter für eine Kindergruppe "Allgemeines Turnen" und eine Mutter-und-Kind-Gruppe. Die Eltern-Kind-Gruppe ist seitdem eine feste Einrichtung in der Abteilung Frauenturnen/Gymnastik.

Die Gymnastik im Glienicker Seniorenclub hatte sie 1979/1980 übernommen und dann wieder ab 1999, die ab 1997 durch eine weitere Gruppe für Sitzgymnastik ergänzt wurde. Unermüdlich unterstützt sie die "Sitzgymnastik" und das "Seniorenturnen" beim Seniorenclub unseres Ortes, die wöchentlich, auch in den Ferien, stattfinden. Renate Hertzfeldt sorgte ebenfalls dafür, dass nicht nur aus der Abteilung Frauenturnen/Gymnastik, sondern auch aus den Reihen der Senioren Übungsleiter zur Verfügung stehen und so die Übungsnachmittage (insgesamt über 60 Mitglieder) noch abwechslungsreicher gestaltet werden können.

Aus gesundheitlichen Gründen ließ sie sich im Jahr 2000 nicht wieder in den Vorstand wählen. Statt dessen widmete sie ihre Zeit und ihr Engagement dem Seniorensport, stand der Abteilungsleitung aber auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite. Renate Hertzfeldt hatte großen Anteil daran, dass sich der SV Glienicke nach der Wendezeit nicht auflöste und 2008 sein 60-jähriges Vereinsjubiläum feiern konnte.

Für ihre herausragenden Leistungen, ihr überragendes Engagement und ihre 50-jährige ununterbrochene ehrenamtliche Tätigkeit im und für den Verein sowie für dessen zweitälteste Abteilung Frauenturnen erhielt Renate Hertzfeldt am 17. November 2010 die Ehrenmitgliedschaft im SV Glienicke.


Ilse Gatz (2009)

Ilse Gatz (geb. 1936) war bereits als Jugendliche, von 1951 bis 1957, Mitglied im DTSB in einer Erfurter Handballmannschaft. Am 01. Oktober 1959 wurde sie Mitglied bei den Turnern der BSG "Einheit" Glienicke/Nordbahn und ist der Abteilung (mittlerweile Abteilung Frauenturnen/Gymnastik) bis heute treu.

Von 1962 bis 1964 trainierte sie in Glienicke die Handballmädchen der Schulsport-gemeinschaft.

1960 wurde sie in die Revisionskommission des SV gewählt und war bis 1971 als Mitglied der Kommission tätig. Als sie sich am 07. November 1975 wieder zur Verfügung stellte, wurde sie Vorsitzende der Revisionskommission und das ohne Unterbrechung bis 1996. Ab 1996 gab es laut Satzung nur noch Kassenprüfer, für die sie weiterhin die Koordinierung und Berichterstattung übernahm. Am 24. November 2000 gab sie diese Funktion ab.

Für ihre jahrzehntelange Mitarbeit im SV Glienicke und 50 Jahren Mitgliedschaft wurde Ilse Gatz am 27. Oktober 2009 mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.

 

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